Bild 1: Ganz unerwartet werden im Winterhalbjahr immer wieder Rauhautfledermäuse im vor dem Haus gestapelten Brennholz entdeckt.



Bild 2: Zwei Rauhautfledermäuse wurden ganz unten im Holzstapel entdeckt.

Fledermäuse in Not – Fledermäuse in Bäumen

 

Fledermäuse in gefällten Bäumen – Fledermäuse in Brennholzstapel

Winterschläfer aus gefällten Bäumen
Gelegentlich werden Grosse Abendsegler und Rauhautfledermäuse in gefällten, hohlen Bäumen entdeckt. Sie machen durch lang gezogene, laute Rufe auf sich aufmerksam. Bei tiefen Temperaturen kann es mehr als 30 Minuten dauern, bis sich die Winterschläfer aufgewärmt haben. Mitunter sind sie aber schon nach kurzer Zeit aktiv.
Damit sich Verletzte nicht unauffindbar verkriechen, müssen alle Fledermäuse sofort in einer gut schliessenden Schachtel, in einem Säckchen oder sonst einem Behälter versorgt werden.

Dann über Nottelefon sofort Rat einholen oder Hilfe anfordern.

Unverletzte Fledermäuse können, möglichst am gleichen Tag, am Fundort freigelassen werden - auch noch bei Schneefall und Temperaturen um 0 °C oder wenig darunter. Baumfledermäuse kennen in der Umgebung noch weitere Quartiere und wechseln diese mitunter auch im Winter bei sehr kaltem Wetter.


Fledermäuse im Brennholz

Bild 1: Ganz unerwartet werden im Winterhalbjahr immer wieder Rauhautfledermäuse im vor dem Haus gestapelten Brennholz entdeckt, - oft auch in Innenhöfen von Städten.

Werden Rauhautfledermäuse im Holzstapel entdeckt, können sie durch lautes Rufen auf sich aufmerksam machen. Dies ist aber nicht immer der Fall, es kommt auch immer wieder vor, dass die Fledermäuse erst spät bemerkt werden. Beim Abräumen des Holzes können sie versehentlich verletzt werden. Oft holen Katzen in Bodennähe schlafende Fledermäuse aus dem Holzstapel und bringen sie ins Haus. Meist sind die Opfer verletzt und benötigen fachkundige Pflege.

 

Fledermaus-Nottelefon für Region Basel: 078 815 36 53
übrige Deutschschweiz: 079 330 60 60